Das neue Café Resonanz // Tausendundein zauberhaftes Motiv

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Bevor ich den gerade neu eröffneten Anbau des Resonanz betrete, bin ich ein wenig aufgeregt. Schließlich handelt es sich um die Umgestaltung eines meiner absoluten Lieblingscafés. Viele schöne Stunden Lebenszeit habe ich hier bereits verbracht. Abends bei einer heißen Schokolade und Kerzenschein, morgens zum Frühstücken und Lieblingskaffeetrinken oder besonders gerne im kleinen angrenzenden Garten, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen die dichten Kieler Wolken durchbrachen. Hier habe ich gute Gespräche geführt und bin zwischen Alltagsgeschehen und gelegentlicher Trübseligkeit in eine andere Zeit abgetaucht. Vielleicht sogar ein klein wenig in eine andere Welt. Eine Welt voll mit kleinen Zauber- und Fabelhaftigkeiten. Irgendwohin zwischen das Königreich von Narnia, einen märchenhaften Ort aus tausendundeiner Nacht und eine Apotheke für Zaubertränke in der Winkelgasse. Zum Glück scheint sich daran nichts geändert zu haben. Außer, dass es nun noch mehr vom Resonanz gibt. Noch mehr Facetten, noch mehr Raum zum Träumen.

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Knapp drei Jahre hat es gedauert, bis die Wand zum ehemaligen Friseursalon nebenan eingerissen wurde. Wie auch schon in ihrem Zweitcafé, dem Bakeliet, steckten die Inhaber Maiiken und Ibrahim viel Zeit und Fleiß in den kompletten Umbau einer ehemals unscheinbaren Geschäftsfläche.

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Über die Jahre sammelten sie alte Türen, um mit diesen, eng aneinandergereiht, die Decke im neuen Anbau zu verkleiden und damit den Eindruck zu erzeugen, man befände sich auf eine Tasse frisch aufgebrühten Rosentee beim Hutmacher persönlich.

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Mit der Unterstützung von Freunden und Familie bauten sie eine Backsteinwand, um den Raum gemütlicher und rustikaler zu gestalten. Und so fertigten sie auch den einzigartigen Tresen selbst, hinter dem nun allerlei Leckereien entstehen. Hier duftet es nach frischem, mit Kardamom und karamellisiertem Zucker aufgebrühtem, arabischen Mokka und nach selbst gemachtem Kuchen, der direkt aus dem Küchenofen im Keller kommt.

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Das Meiste hier ist von Hand gemacht. Nicht nur die Gestaltung des Cafés, sondern auch fast alle Gerichte, die es im Resonanz zu genießen gibt. Vom köstlichen Brot, über die Kuchen, den selbst gerösteten Kaffee und die Pancakes, bis hin zu zahlreichen guten Lebensmitteln, die auf dem Kieler Wochenmarkt eingekauft werden und somit ausschließlich von Herstellern aus der Region stammen.

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Neben dem zauberhaften Ambiente ist das Resonanz vor allem auch für seine köstlichen Frühstücksvariationen bekannt, die im Zuge der Cafévergrößerung optimiert wurden. Die Wahl zwischen syrischem, belgischen, amerikanischem oder griechischem Frühstück fällt nicht immer leicht. Selbst gemachte Fladenbrote und Dips, frische Oliven, karamellisierte Nüsse, guter Käse vom Markt, frische Obstsalate mit natürlich ebenfalls selbst gemachtem Labneh-Quark  das Frühstück im Resonanz zählt für mich zu den besten der Stadt! Die Veganer dürfte freuen, dass es nun fast alle Gerichte auch ohne tierische Inhaltsstoffe angeboten werden.

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Weil allein die Frühstückskarte an sich einen eigenen Artikel wert wäre und die Wahl bei dem großen Angebot manchmal schwerfällt, stelle ich Euch meine liebsten Frühstücke nun einmal genauer vor:

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Die Rezepte für das syrische Frühstück stammen aus dem Heimatland von Inhaber Ibrahim. Es beinhaltet Fladenbrot mit Auberginen- und Paprikawalnussdip, Kichererbsen in einer Joghurtsoße, Salat mit Wassermelone und Minze, Zatar mit Olivenöl und Oliven.

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Aus Maaikens Heimat Belgien stammen die Rezepte fürs belgische Frühstück. Dieses beinhaltet Kastenweizen und Rosinenbrot, ein weich gekochtes Ei, Butter, Frischkäse, Marmelade, Karamellaufstrich, Schokoladenstreusel, süßes Gebäck, Joghurt und einen kleinen Obstsalat.

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Besonders abwechslungsreich und kulinarisch interessant finde ich das griechische Frühstück. Es beinhaltet einen großen Obstsalat mit Labneh, Honig, rote Grütze mit karamellisierten Nüssen, gebackenem Feta mit Oliven und Walnüssen, Hummus, Salat und Fladenbrot.

>> GEWINNE<<

Damit auch Ihr das Frühstück testen könnt, verlose ich unter meinen Lesern ein kleines Frühstück nach Wahl für zwei Personen. Um teilzunehmen, müsst Ihr lediglich den zugehörigen Facebook-Post liken und im Kommentar die Person verlinken oder erwähnen, mit der Ihr gerne im Café Resonanz frühstücken möchtet. Das Gewinnspiel endet am kommenden Freitag – viel Glück!

Teilnahmebedingungen im Überblick:

  • Ihr müsst das Bild zum Artikel bei Facebook liken und dort einen Kommentar hinterlassen.
  • Ihr müsst meinem Blog auf Facebook folgen.
  • Vollständige AGB findet Ihr hier.

Besuche das Café Resonanz:
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Stattfein // Skandinavische Vintage-Möbel in neuer Location

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Vorbei an strahlend gelben Rapsfeldern und mit dem Duft des nahen Strands in der Nase fuhr ich vor ein paar Tagen in das kleine Dörfchen Krummbek bei Schönberg. Ich war zu Besuch in der neuen Location meines liebsten Inneneinrichtungsgeschäfts Stattfein.

Unter ihrer gemeinsamen Wohnung im ersten Stock eines alten Bauernhauses haben Raumausstatterin Maren und Tischler Nils Ende letzten Jahres ihren neuen Stattfein-Laden eröffnet. Bestimmt erinnert Ihr Euch noch an ihre ehemaligen Standort am kleinen Kuhberg in der Kieler Innenstadt – ich hatte mehrfach berichtet. „Einen Laden direkt unter unserer Wohnung zu haben, ist für uns einfach sehr viel praktischer. Deshalb haben wir uns dazu entschieden nur noch hier zu verkaufen“, erzählt mir Maren. In direkter Nähe zu ihrem Bauernhaus befinden sich insgesamt drei großflächige Lager, in denen all die nostalgischen 50er-, 60er- und 70er-Jahre-Möbel zwischengelagert werden, die Maren und Nils etwa einmal im Monat in Dänemark und Schweden besorgen. Dafür fahren sie mit ihrem Lieferwagen auf ausgesuchte Märkte und besuchen besondere Trödelläden. Dann wird so viel in den Wagen geladen, wie nur hineinpasst, bis es wieder auf den weiten Rückweg bis nach Krummbek geht. Hier angekommen werden die Errungenschaften, je nach Restaurationsbedarf und Stilrichtung, in die verschiedenen Lager verteilt. Fast jeden letzten Sonntag im Monat sind Laden und Lager für Interessenten geöffnet. Dann bekommt jeder einen liebevoll gestalteten Plan zur Orientierung in die Hand und dann darf, ähnlich eines kleinen Ausflugs, von Lager zu Lager spaziert und nach Lust und Laune entdeckt und begutachtet werden, was Maren und Nils so alles mitgebracht haben. „Das ist jedes Mal wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten – aber auch viele neue Gesichter sind stets dabei. Manche Besucher kommen sogar ganz aus Hamburg angereist“, so Maren.

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Die Lagerräume

Das Mobiliar eines ganzen Klassenzimmers, von dicken Staubschichten bedeckte Schreibmaschinen, stapelweise Lederkoffer – in den drei Lagern, die sich im Dorf verteilt befinden, gibt es allerhand zu entdecken. Vor allem Selbstbastler kommen also auf ihre Kosten: Hier finden sie Möbel und Dekoobjekte, die einer Reparatur oder Restauration bedürfen. Da bei vielem selbst Hand angelegt werden muss, sind die Preise aber auch günstiger, als für bereits von Nils und Maren aufgearbeitete Stücke.

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Der Verkaufsladen

In dem schön gestalteten Raum treffen knallige Wandfarben auf nicht weniger auffällige Vasen, Tische oder Blechdosen. Hier findet Ihr all die Objekte, die bereits liebevoll und zeitaufwendig restauriert wurden. Besonders gut gefallen mir die schaurig-schönen alten Fotografien, die hier, ganz im Stil von Stattfein, kreativ in Szene gesetzt werden.

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Das Gartencafé

Passend zum Frühling, haben Maren und Nils ein Minicafé in ihrem zauberhaften Garten eröffnet. An den Verkaufstagen kann man es sich dort zwischen wilden Blumen und auf (natürlich alten) Gartenstühlen mit einem Kaffee, einer Limonade und ein wenig Süßkram gemütlich machen. Ich habe meinen Besuch hier bei jeder Menge Sonnenschein und interessanten Gesprächen über hochwertiges, skandinavisches Design ausklingen lassen – ein perfekter Tag.

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Besuche Stattfein:
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Die Fotos dürfen nicht ohne meine Zustimmung verwendet werden! Gerne kannst Du diese aber käuflich erwerben. Schreib mir: ahoi@kuestenmerle.de